Lasikzentrum Optivision Oldenburg®
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Verschiedene angeborene oder erworbene Erkrankungen der Hornhaut (lat. Cornea) gehen mit einer Deformierung der optischen Vorder- und/ oder Rückflächen einher. Die Folge ist eine Verschlechterung der optischen Abbildungsqualität (Nebel- ,Verzerrtsehen). Beispiele sind Narbenbildung nach viralen Hornhautentzündungen, eine notwendig gewordene Hornhauttranplantation (aus welchen Gründen auch immer) mit schiefem Einwachsen des Transplantates in das Empfängergewebe oder ein Keratokonus (angeborene Hornhautdystrophie). Diese macht sich meist bei Männern im jungen Erwachsenenalter bemerkbar. Durch eine Cross- Link- Therapie kann die Hornhaut dauerhaft stabilisiert werden.
Nach Abschluss der "krankhaften" Umbauprozesse kann die Hornhaut mit dem T-CAT verfahren optisch neu modelliert werden. Hierzu wird mit einem optischen Diagnosegerät (Oculizer, Fa. Wavelight) mit Hilfe einer Scheimpflugkamera die gesamte Hornhaut gescannt und Vorder- und Rückseite sowie die Profile mit dem Computer berechnet. Die Differenz zu einem idealen geometrischen Körper, die der idealen Hornhaut ähnelt, wird ermittelt und daraus ein Abtragungsprofil für den Excimer- Laser generiert.
Grobe Unregelmäßigkeiten der Hornhaut lassen sich in solchen Sonderfällen besser "glätten", als es mit den anderen Techniken (A-CAT, wellenfrontoptimierte Behandlung) möglich ist."