Ablauf

Der Lasik-Eingiff:

Am OP-Tag erhalten Sie zu Beginn in Abstand einiger Minuten Betäubungstropfen in die Bindehaut. Der Eingriff ist komplett schmerzfrei, lediglich ein geringes Druckgefühl wird wahrgenommen.

Sie liegen auf der Liege und werden aufgefordert einen blinkenden Fixierpunkt zu fixieren. Ein Lidhalter hilft Ihnen, die Lider hierbei stets offen zu halten. Es wird ein Mikrokeratom aufgesetzt (Präzisionsgerät, mit dem die oberflächliche Hornhautlamelle erzeugt wird).

Ein Saugring am Mikrokeratom fixiert das Auge. Sie hören ein summendes Geräusch und können kurze Zeit nichts mehr sehen. Mit höchster Präzision wird die oberste Hornhautschicht lamellär getrennt.

Die Hornhautlamelle wird vorsichtig zurückgelegt. Danach sehen Sie den Zielpunkt wieder, jedoch verschwommen.

Sie werden weiter aufgefordert auf den blinkenden Zielpunkt zu schauen. Sie hören das "klack-klack" – Geräusch des Lasers in sehr kurzer Folge für die Dauer von weniger als 1 Minute. Der Excimer-Laser trägt hochpräzise Hornhautgewebe ab.

Der Operateur legt die Hornhautlamelle wieder zurück und appliziert Augentropfen- dann ist der Eingriff ist beendet. Sie nehmen im Ruheraum Platz, das Auge bleibt geschlossen. Nach einer halben Stunde erfolgt die Kontrolle. Wenn alles in Ordnung ist, kommen Sie am Folgetag zur Kontrolle zu uns.

Modulation der Hornhaut:

Bei kurzsichtigen Patienten (Myopie) wird der Laserabtrag in der Mitte durchgeführt. Hierdurch flacht der Hornhautradius ab, die Brechkraft verringert sich.

Bei weitsichtigen Patienten (Hyperopie) wird das Hornhautgewebe um die Mitte herum abgetragen, um einen stärkeren Krümmungsradius zu erzeugen.