Lasikzentrum Optivision Oldenburg®
Bloherfelderstraße 132a
26129 Oldenburg
Telefon: (0441) 9 57 19 93
Telefax: (0441) 9 57 29 21
Zum Kontaktformular
info@optivision-oldenburg.de
In der vorliegenden Studie wurde gezeigt, dass eine Lasik bei Hyperopen sehr gut anwendbar ist. Die Regression nach einer solchen Behandlung stellt mittlerweile kein ernsthaftes Problem mehr dar. Verschiedene Faktoren, wie z.B. größere optische Zonen tragen zu guten Ergebnissen bei. Bisher wurde angenommen, allerdings nie erwiesen, dass bei refraktiver Korrektur der Weitsichtigkeit eine Regression in jedem Fall erwartet wird, so Diego de Ortueta, M. D. (Augenzentrum Recklinghausen, Deutschland) in einer Studie, die im März im Journal Refractive Surgery veröffentlicht wurde.
Dr. de Ortueta führte eine Studie mit 66 Augen von 37 Patienten mit hyperopem Astigmatismus durch. Drei, sechs und 36 Monate nach der Behandlung erfolgten Verlaufskontrollen mit Hilfe der Keratometrie um evtl. Änderung der Hornhaut aufzuzeigen.
Nach drei Monaten lagen 92% der Augen bei einer Refraktion im Bereich von ± 0,5 Dioptrien. Zwölf Monate nach Lasik befanden sich 85% aller Augen im Bereich von ± 0,5 Dioptrien. Nach 36 Monaten lagen 72% der Augen in diesem Bereich.
Die Regression zwischen dem dritten und zwölften Monat betrug somit 0,006, vom zwölften bis 36. Monat lag sie bei einem Wert von 0,001. Demzufolge konnte keine signifikante Regression während der gesamten Nachuntersuchungszeit nachgewiesen werden.
Stabilität bezeichnet die Refraktion nach der Hyperopiekorrektur, die keine Änderung aufweist und somit nahezu konstant bleibt. Die FDA (US Food and Drug Administration) definiert die Stabilität wie folgt: Die Refraktion sollte über einen Nachbeobachtungszeitraum von 12 Monaten nach dem Eingriff weniger als eine Dioptrie betragen.
In weiteren Studien mit einer Verlaufskontrolle von bis zu vier Jahren zeigten sich vergleichbare Ergebnisse wie bei Dr. de Ortueta. 119 (93,7%) von insgesamt 127 Augen lagen innerhalb von ± 1,0 Dioptrien. Eine Regression von mehr als einer Dioptrie wiesen lediglich sechs (4,7%) der 127 Augen auf. Eine Progression wurde in zwei Augen (1,6%) beschrieben.
Damit eine gute Sehqualität nach hyperoper Lasik gewährleistet werden kann, sollte die optische Zone möglichst groß gewählt werden. Kleinere optische Zonen setzten die Qualität des Sehens herab und verursachen möglicherweise Aberrationen in der peripheren Abtragungszone. Ferner können kleine optische Zonen den Effekt der Dezentration erhöhen.
Dr. de Ortueta empfiehlt daher nach Möglichkeit eine optische Zone von 6,25 mm.
Veröffentlichung in:
EyeWorld, August 2010, Vol. 15; Number 8 („Larger zones help“ by Matt Young)